Heilwirkung

Die in Europa einmalige Zusammensetzung des Thermalwassers (Quelltemperatur 56 Grad C) bewirkt, zusammen mit anderen Faktoren des Kuraufenthaltes, eine völlige Umstimmung des Organismus und damit eine Wiederherstellung der körpereigenen Abwehrkräfte.

Die im Thermalwasser befindlichen Mineralien und Spurenelemente sind von besonderer Bedeutung für den Heilungseffekt. Die Wärmewirkung in Verbindung mit der besseren Durchblutung und dem verstärkten Abtransport schädlicher Stoffwechselprodukte führt an den erkrankten Körperteilen, wie Gelenken, Wirbelsäule, Muskel und Nerven, zu rascher Beschwerdeabnahme und Schmerzfreiheit. Damit beginnt der Heilungssuchende Vertrauen in seine Genesung zu gewinnen.

Heilwasseranalyse

In einem Liter Thermalwasser sind enthalten:

KATIONEN

Masse

Äquivalente

Äquivalente

Natrium (Na+)

302,50 mg

13,160 mmol

86,85 %

Kalium (K+)

17,00 mg

0,435 mmol

2,87 %

Magnesium (Mg2+)

3,80 mg

0,313 mmol

2,07 %

Calcium (Ca2+)

24,80 mg

1,238 mmol

8,17 %

Eisen (Fe2+)

0,16 mg

0,006 mmol

0,04 %

Summe

348,26 mg

15,152 mmol

100 %

 

ANIONEN

Masse

Äquivalente

Äquivalente

Fluorid (F-)

6,19 mg

0,326 mmol

2,14 %

Chlorid (Cl-)

165,30 mg

4,663 mmol

30,55 %

Hydrogensulfid (HS-)

2,80 mg

0,085 mmol

0,56 %

Sulfat (SO42-)

8,04 mg

0,167 mmol

1,09 %

Hydrogencarbonat (HCO3-)

611,20 mg

10,020 mmol

65,66 %

Summe

793,53 mg

15,260 mmol

100 %

 

Gasförmige Stoffe

Millimol (mmol)

Freies Kohlendioxid (CO2)

36,3 0,825 = 18,36 ml bei 0° C und 1013 mb (= 760 mm Hg)

Schwefelwasserstoff

(H2S) 0,51 0,015 = 0,33 ml bei 0° C und 1013 mb (= 760 mm Hg)

       

(Heilwasseranalyse von Akad. Direktor Dr. D. Eichelsdörfer, Institut für Wasserchemie und chemische Balneologie der Technischen Universität München, Wassertemperatur 56°, PH-Wert 7,21, Angaben beziehen sich auf einen Liter Thermalwasser)